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Vorlage - VO/2021/061/10GV  

Betreff: Grundsatzbeschluss "Klima-Gemeinde Trappenkamp"
Status:öffentlichVorlage-Art:Vorlage
Verfasser:Werner Schultz
Federführend:21 Bauen und Planen Bearbeiter/-in: Schultz, Werner
Beratungsfolge:
Ausschuss für Ortsentwicklung der Gemeinde Trappenkamp Vorberatung
01.03.2021 
Sitzung des Ausschusses für Ortsentwicklung der Gemeinde Trappenkamp (offen)   
Gemeindevertretung der Gemeinde Trappenkamp Entscheidung
25.03.2021 
Sitzung der Gemeindevertretung der Gemeinde Trappenkamp geändert beschlossen   

Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Beschlussvorschlag
Anlage/n

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Sachverhalt:

 

1.)    Grundsätzlich:

 

Die Gemeinde Trappenkamp hat es sich zum Ziel gesetzt, "Klima-Gemeinde" zu werden und den Klimaschutz als eine lebenswichtige Gemeindeaufgabe zu begreifen. Dazu sollen verschiedene Aktivitäten entfaltet werden.

Begonnen wurde der Prozess mit einem "Klima-Frühstück" am 07.09.2019. Daraus entwickelte sich die AG Klimaschutz Trappenkamp (zuerst noch "Klima-Stammtisch" genannt), bei der sich verschiedene interessierte Einwohnerinnen und Einwohner engagiert einbringen. Die Zahl der Teilnehmenden lag bei den Präsenzsitzungen jeweils bei 15 - 20 Personen.

Ziel der Arbeit in der AG ist es einerseits, Ideen zum Klimaschutz in die Gemeindepolitik zu tragen und andererseits die Einwohnerinnen und Einwohner über dieses Thema zu informieren. Um sich zunächst selbst kundig zu machen, gibt es bei den AG-Sitzungen auch Vorträge von Fachleuten.

Durch die Corona-Pandemie war leider monatelang keine Präsenz-Sitzung möglich. Am 11.02.2021 fand dann zum ersten Mal eine Videokonferenz statt. Dabei wurde festgestellt, dass dies in Corona-Zeiten eine mögliche Alternative sein kann.

Mit dieser Vorlage soll erstmals ein Grundsatzbeschluss zum Ziel der "Klima-Gemeinde" unter Bezeichnung der dazu jetzt notwendigen Schritte gefasst werden. Die AG wurde in die Beratung einbezogen. Wichtige Änderungen aus der AG wurden in diese Vorlage aufgenommen.

 

2.)    Zu den einzelnen Beschlusspunkten:

 

In  Nr. 1 wird dargelegt, was die Gemeinde bei der Verhinderung der globalen Erwärmung umtreibt. In Nr. 2 wird das Ziel, Klima-Gemeinde zu werden erläutert. In Nr. 3 wird mit dem Jahr 2040 konkret ein Endtermin für eine klimaneutrale Gemeinde Trappenkamp benannt. Dabei handelt es sich um eine ambitionierte Selbstverpflichtung, die aber noch nicht mit konkreten Umsetzungsschritten hinterlegt werden kann.

In Nr. 4 wird die Arbeit der Klimaschutz-AG gewürdigt. In Nr. 5 wird auf die Verringerung beim Ausstoß von Treibhausgasen als Schwerpunkt des Klimaschutzes hingewiesen. In Nr. 6 soll aus diesem Grund von der Gemeinde der verstärkte Einsatz regenerativer Energien geprüft werden. Gleichzeitig wird den Einwohnerinnen und Einwohnern empfohlen, ebenso zu handeln.

In Nr. 7 wird konkret auf den Ausbau von Photovoltaik- sowie Solarthermie-Anlagen verwiesen. Mit einem Prüfauftrag sollen Standorte ermittelt werden, bei denen die Nutzung technisch möglich sowie wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll ist. Die Prüfung soll auch einen Fahrplan für die Umsetzung enthalten.

In Nr. 8 wird die Nutzung von "grünem" Wasserstoff, erzeugt aus regenerativen Energien, als notwendig für die Sektorenkopplung erkannt. Die Sektorenkopplung bedeutet die Verbindung der verschiedenen Energieformen unter Nutzung von Energiespeichern und -wandlern. Da dies in den nächsten Jahren vermutlich nur in größeren Anlagen wirtschaftlich möglich ist, werden in Nr. 9 hierzu Kooperationen mit anderen Kommunen und Stadt- und Gemeindewerken angestrebt.

 

 

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Finanzielle Auswirkungen:

 

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Beschlussvorschlag:

 

Die Gemeindevertretung fasst folgenden Grundsatzbeschluss:

 

 

  1. Die Gemeinde Trappenkamp ist sich der Verantwortung bewusst, dass eines der wichtigsten  Ziele der Menschheit für die nächsten Jahrzehnte die Verhinderung einer zu hohen globalen Erwärmung ist.

 

  1. Sie hat sich daher das Ziel gesetzt, "Klima-Gemeinde" zu werden und möchte damit eine Vorbildfunktion für ihre Einwohnerinnen und Einwohnern und die kommunale Familie einnehmen.

 

  1. Daher verpflichtet sich die Gemeinde Trappenkamp, bis 2040 klimaneutral zu sein.

 

  1. Die Gemeindevertretung begrüßt ausdrücklich die Trappenkamper Arbeitsgruppe Klimaschutz und unterstützt ihre Ideen.

 

  1. Ein wichtiger Schwerpunkt zum Schutz des Klimas ist die Verringerung der Treibhausgase, die insbesondere durch die Verbrennung von Kohle, Öl und Gas entstehen. Ein Schritt dazu ist der Ausbau regenerativer Energien.

 

  1. Die Gemeinde prüft daher den verstärkten Einsatz regenerativer Energien und empfiehlt ihren Einwohnerinnen und Einwohner, dies im Rahmen ihrer Möglichkeiten, ebenfalls umzusetzen.

 

  1. Ein Mosaikstein sind der Ausbau von Photovoltaik-Anlagen (PV-Anlagen), die Strom aus Sonnenlicht gewinnen, sowie von Solarthermie-Anlagen, die aus Sonnenlicht Wärme gewinnen. Die Gemeinde Trappenkamp vergibt einen Prüfauftrag, auf welchen gemeindlichen Gebäuden und ggf. Freiflächen die Installation von PV- oder Solarthermie-Anlagen technisch möglich sowie wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll ist und in dem auch ein "Fahrplan" für die Umsetzung enthalten ist.

 

  1. Eine weitere wichtige Zukunftstechnologie ist die Nutzung von "grünem" Wasserstoff, erzeugt aus regenerativen Energien. Wasserstoff ist ein wesentlicher Baustein für eine "Sektorenkopplung", also die Verbindung der Sektoren Strom, Wärme und Verkehr unter Nutzung von Energiespeichern und Energiewandlern.

 

  1. Trappenkamp hat das Ziel, die schnelle wirtschaftliche Nutzung von grünem Wasserstoff zu unterstützen. Dabei wird auf die Kooperation mit anderen Kommunen sowie Stadt- und Gemeindewerken gesetzt, um gemeinsam zukunftsfähige Lösungen zu entwickeln.

 

 

 

 

 

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Anlage/n:

 

 

 

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