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Vorlage - VO/2022/159/04GV  

Betreff: Beratung ggf. Beschlussfassung zur Oberflächenentwässerung und ggf. Ausbau im Stichweg Rüsch
Status:öffentlichVorlage-Art:Vorlage
Verfasser:Dagmar FockengaAktenzeichen:3.3
Federführend:Fachbereich 3 - Bauen und Planen Bearbeiter/-in: Frank, Jenni
Beratungsfolge:
Bau-, Planungs- und Wegeausschuss der Gemeinde Gönnebek Vorberatung
22.06.2022 
Sitzung des Bau-, Planungs- und Wegeausschusses der Gemeinde Gönnebek geändert beschlossen   
Gemeindevertretung der Gemeinde Gönnebek Entscheidung
28.06.2022 
Sitzung der Gemeindevertretung der Gemeinde Gönnebek geändert beschlossen   

Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

Ein Anlieger im Stichweg Rüsch hat sich beschwert, dass bei starken bzw. langanhaltenden Regenereignissen das Oberflächenwasser auf sein Grundstück bis direkt vor das Gebäude fließt.

 

Die Gemeinde ist verpflichtet, das auf den öffentlichen Flächen anfallende Regenwasser auf dem eigenen Grundstück abzuleiten. Hierfür wurden von Seiten des Amtes zwei Varianten untersucht.

 

Derzeit hat der Weg eine wassergebundene Oberfläche. In der ersten Variante soll diese erhalten bleiben und in 3 Abschnitten Entwässerungsmulden von 7 bis 15 m Länge entlang des Weges, zwischen den Grundstückszufahrten angelegt werden. Die Entwässerungsmulden erhalten jeweils einen Straßenablauf, der an den vorhandenen Mischwasserkanal angeschlossen wird. Die Erdmulden dienen dabei als Sandfang, da das Oberflächenmaterial des Weges insbesondere bei starken Regenereignissen teilweise ausgespült wird. Gleichzeitig ist eine Versickerung des Wassers möglich.

 

Vor dem Grundstück des Beschwerdeführers, im Bereich seiner Grundstückszufahrt, wird auf einer Länge von 13 m ein Betonmuldenstein eingebaut, um das Abfließen des Oberflächenwassers auf das private Grundstück auch in diesem Bereich zu vermeiden. Die Breite von 13 m ist ein Wunsch des Anliegers, die Gemeinde ist nicht verpflichtet Grundstückszufahrten in dieser Breite herzustellen. In der Höhenlage kann die Betonmulde so hergestellt werden, dass sie bei einer Befestigung des Weges erhalten bleiben kann. Die Mulde erhält eine Betonbettung und seitliche Einfassung. Da jedoch eine Anpflasterung fehlt, wird sie durch das Überfahren mit der Zeit voraussichtlich kaputt gehen.

 

Die Kosten für diese Variante betragen gem. Kostenschätzung auf ca. 11.000 €.

 

 

In einer zweiten Variante ist die Befestigung des Weges mit Pflaster, einschließlich Unterbau, auf ca. 75 m Länge und 4 m Breite geplant. Einseitig ist eine Betonmulde auf ganzer Länge vorgesehen. Über Straßenabläufe in der Mulde wird das Oberflächenwasser in den vorhandenen Mischwasserkanal abgeführt.

 

Die Kosten für diese Variante betragen gem. Kostenschätzung ca. 56.000 €.

 

Der Bauausschuss möge über die vorgeschlagenen Varianten diskutieren und eine Variante der Gemeindevertretung zum Beschluss vorschlagen.

 

 

 

 


Finanzielle Auswirkungen:

Die Kosten für die Variante 1 werden sich auf ca. 11.000 € belaufen. Die Summe ist durch den Haushalt gedeckt, weitere Maßnahmen im konsumtiven Bereich (Straßenunterhaltung, Beleuchtung) wären dann nicht mehr möglich.

 

Die Kosten für die Variante 2 werden bei ca. 56.000  liegen. Die Mittel sind im Haushalt nicht vorgesehen und wären über einen Nachtragshaushalt zu finanzieren.

 

 

 

 

 


Beschlussvorschlag:

-

 

 

 


Anlage/n:

 

 

 

 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 Entwässerung Rüsch Kosten 2 (138 KB)