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Vorlage - VO/2021/060/02GV  

Betreff: Beschlüsse zur städtebaulichen Entwicklung des Ortskerns
1. Änderung des Beschlusses zur Ausschreibung der Planungsleitungen für den Neubau der Kita
2. Hinzuziehung eines Wettbewerbsbetreuungsbüros für die Begleitung des städtebaulichen Wettbewerbs
3. Erarbeitung einer Machbarkeitsstudio für die Entwicklung des Ortskerns
Status:öffentlichVorlage-Art:Vorlage
Verfasser:Matthias TimmAktenzeichen:21-3
Federführend:21 Bauen und Planen Bearbeiter/-in: Bickel, Georg
Beratungsfolge:
Gemeindevertretung der Gemeinde Bornhöved Entscheidung
25.02.2021 
Sitzung der Gemeindevertretung der Gemeinde Bornhöved geändert beschlossen   

Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Beschlussvorschlag
Anlage/n

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Sachverhalt:

 

I

Derzeitiger Sachstand zum Bau einer Kita:

 

In Sachen Neubau einer Kita hat die Gemeindevertretung am 12.11.2020 den Beschluss gefasst, dass eine Kindertagesstätte mit einer Verfügbarkeit von 120 Plätzen und

einer Ausbaureserve für 30 Plätze errichtet wird. Die benötigten Finanzmittel sollen in 2021 bereitgestellt werden.

 

Mit der Planung und Durchführung der Maßnahme sollen Ingenieure und Architekten beauftragt werden. Weiter hieß es im Beschluss, dass das Ausschreibungsverfahren

für die Ingenieur- und Architektenleistungen nach Sicherstellung der Finanzierung in 2021 zu beginnen ist. Mit der Erstellung des Leistungsverzeichnisses soll kurzfristig begonnen werden.  Außerdem wurde die Amtsverwaltung beauftragt, Fördermittelmöglichkeiten zu prüfen.

 

Derzeit wird der Förderantrag vorbereitet. Mit der Erstellung des Leistungsverzeichnisses und mit der Durchführung des Ausschreibungsverfahrens wäre ein

externer Anbieter zu beauftragen, da es sich um eine europaweite Ausschreibung handelt und das Amt bisher keine Vergabeverfahren elektronisch durchführen kann.

 

Die neue Kita soll auf der Brachfläche im Ortskern errichtet werden.

 

II.

Voruntersuchung und integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept zur Entwicklung der Ortsmitte:  

 

Das Leitprojekt für die Zentrumsentwicklung ist die Nutzung und Gestaltung der unbebauten zentralen Entwicklungsfläche in der Ortsmitte. Sie ist entscheidend für die Ausgestaltung weiterer für die Belebung des Ortskerns von Bornhöved wesentlicher Maßnahmen, wie die Gestaltung des Berliner Platzes, die Klärung der Verkehrsfragen und das Gelingen einer Wiederbelebung und Nachnutzung leerstehender oder untergenutzter Ladenlokale bzw. Geschäfte und Gastronomie. Insgesamt sind folgende Maßnahmen vorgesehen. Sie werden in den nächsten Abschnitten in Form von Steckbriefen erläutert.

 

 

 

Das integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept sieht zur Aktivierung der Ortsmitte folgende Maßnahmen vor:

 

 

 

 

III.

Zusammenfassung und Vorschläge zur weiteren Vorgehensweise

 

Die Gemeinde plant derzeit den Bau einer Kita auf der sog. Brach- bzw. Entwicklungsfläche  im Ortskern. Zusätzlich zum Kita-Neubau ist auf dieser Fläche der Bau eine Bürgerzentrums mit verschiedenen Nutzungen vorgesehen.

 

Um die Planungen aufeinander abzustimmen, wurde am 08.02.2021 ein Gespräch mit dem Innenministerium und der Architekten- und Ingenieurkammer geführt, an dem auch der Bürgermeister und der Vorsitzende des Ausschusses für Ortsentwicklung teilgenommen haben. 

 

Das Gespräch ergab, dass der Gemeinde empfohlen wird, einen städtebaulichen Realisierungswettbewerb durchzuführen. Der Wettbewerb sollte eine qualifizierte und abgestimmte Betrachtung des gesamten Standortes, also einschließlich Entwicklungsfläche / Berliner Platz/ Adolfplatz / Heimatmuseum zum Inhalt haben.

 

Für die Begleitung des Wettbewerbsverfahrens wird der Gemeinde die Beauftragung eines Wettbewerbsbetreuungsbüros empfohlen.

 

In einem weiteren Schritt lässt die Gemeinde in einer Machbarkeitsstudie die Standortrahmenbedingungen im Bereich des Ortskerns prüfen.

 

Das Verfahren ist so aufgebaut, dass die Gemeinde Vorgaben für die zu erstellende Leistungsbeschreibung gibt und dabei sowie bei der Durchführung des Ausschreibungsverfahrens sowie der Auswertung der Machbarkeitsstudie durch das Wettbewerbsbetreuungsbüro begleitet wird.

 

Sobald die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie vorliegen, beginnt die Gemeinde mit der Planung der Kita, für die die Gemeinde keine Mittel der Städtebauförderung erhält. Die übrigen Maßnahmen werden später im Rahmen der städtebaulichen Sanierung mit Mitteln der Städtebauförderung umgesetzt. 

 

Durch diese Vorgehensweise ergeben sich zwar zeitliche Verzögerungen hinsichtlich des geplanten Kita-Neubaus. Die Dauer der Verzögerung kann noch nicht abschließend beurteilt werden. Für die Erarbeitung der Machbarkeitsstudie wird ein Zeitraum von 10 – 12 Wochen angesetzt.

 

 

 

 

 

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Finanzielle Auswirkungen:

Die Beauftragung des Wettbewerbsbetreuungsbüros und Erstellung der Machbarkeitsstudie sind förderfähig aus Mitteln der Städtebauförderung. Die Kosten sind im Sachverhalt dargestellt. Eine detaillierte Kostenschätzung liegt noch nicht vor.

 

 

 

 

 

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Beschlussvorschlag:

  1. Der Beschluss der Gemeindevertretung vom 12.11.2020 zum Neubau einer Kindertagesstätte wird insoweit geändert, dass mit der Planung und Durchführung der Maßnahme Ingenieure und Architekten erst zu beauftragen sind, wenn die mit der Gemeinde abgestimmten Ergebnisse der Machbarkeitsstudie zur städtebaulichen Entwicklung des Ortszentrums vorliegen. 
  2. Die Gemeindevertretung beschließt die Hinzuziehung eines Wettbewerbsbetreuungsbüros für die Begleitung des Wettbewerbs der Maßnahmen zur städtebaulichen Entwicklung des Ortszentrums. 
  3. Die Gemeindevertretung beschließt, in einer Machbarkeitsstudie die Standortrahmenbedingungen im Bereich des Ortskerns (Brachfläche/Berliner Platz/Adolfplatz/Heimatmuseum) zu prüfen.

 

 

 

 

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Anlage/n: