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Auszug - Beratung Badehaus am See  

4. Sitzung des Finanzausschusses der Gemeinde Schmalensee
TOP: Ö 6
Gremium: Finanzausschuss der Gemeinde Schmalensee Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Di, 21.07.2015 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 19:30 - 21:15 Anlass: Sitzung
Raum: Gemeindesaal Schmalensee
Ort: Dorfstr. 13, 24638 Schmalensee
 
Wortprotokoll

Herr Bucksch erläutert kurz den Inhalt der Vorlage und weist darauf hin, dass zunächst eine allgemeine Haltung zur Errichtung eines Badehauses durch den Finanzausschuss gefunden werden soll. Es besteht Einigkeit darüber, dass ein Neubau aus rein wirtschaftlicher Sicht abgelehnt werden müsse, da durch das Badehaus keine Einnahmen* erzielt werden und somit auch keine Kostendeckung erfolgen kann. Vielmehr müssen weitere Faktoren, wie z. B. die Steigerung der Attraktivität der Badestelle berücksichtigt werden.

 

Bislang werden durch die Gemeinde Schmalensee Dixi-Toiletten zur Verfügung gestellt. Es wird davon ausgegangen, dass Einheimische sowie Urlauber die eigenen Toiletten zu Hause bzw. in den Ferienwohnungen nutzen. WC-Anlagen in einem Badehaus würden daher hauptsächlich den Tagesgästen einen Mehrwert bringen. Die Anzahl der Tagesgäste an der Badestelle in Schmalensee wird als steigend eingeschätzt. Es wird in Frage gestellt, ob ein Badehaus die Attraktivität der Badestelle tatsächlich erhöht. Man ist sich darüber einig, dass die Aufstellung von Dixi-Klos eine unattraktive Lösung ist. Daher sollen alternative Möglichkeiten zum Dixi-Klo in der Zukunftswerkstatt erörtert werden.

 

Grundsätzlich wird präferiert, die bisherige Variante mit den Dixi-Klos beizubehalten. Es solle jedoch überlegt werden, ob es Möglichkeiten gibt, die Dixi’s im Rahmen der Möglichkeiten zu verschönern. Dieses könne mit einer Unterbringung in einem Sichtschutz geschehen.

 

Herr Bürgermeister Siebke weist darauf hin, dass eine Neubewertung aus finanzieller Sicht erfolgen müsse, sofern die Förderquote höher ist, als in der Wirtschaftlichkeitsberechnung  kalkuliert wurde. Darin wurde von einer Förderquote von 50 % ausgegangen. Möglich ist aber auch, dass eine 70%- ige Förderung erfolgt.

 

Eine Beschlussempfehlung erfolgt nicht. Zunächst soll eine Beratung in der Zukunftswerkstatt stattfinden. Das sich hieraus ergebene Votum soll abgewartet und als Grundlage für eine Beschlussempfehlung genutzt werden.

 

 

*geändert lt. Beschluss vom 13.10.2015