Damsdorf als zweitkleinste Gemeinde des Amtsbereiches (ca. 250 Einwohnerinnen / Einwohner) gehört mit einem Teil seiner Gemarkung zum Naturpark „Holsteinische Schweiz" und hat sowohl umfangreiche Kiesabbaugebiete mit kraterähnlichen Landschaftsteilen, fruchtbares Ackerland, herrliche Wiesen in der Auenniederung und vorwiegend Laubwaldbestand im Landschaftsschutzgebiet „Holm" am Ufer des Stocksees aufzuweisen. Dort liegt auch ortsfern die gemeindliche Badestelle an einem Gewässer, wie man es in Schleswig-Holstein kaum reiner findet.
Hier draußen hat der Landesjugendring einen Zeltplatz eingerichtet, der langfristig an die Tungendorfer Turnerschaft aus Neumünster verpachtet ist. Das gewaltige Fassungsvermögen der zahlreichen Kiesabbaugruben hat den Kreis Segeberg veranlasst, hier seine zentrale Mülldeponie einzurichten und so zur Rekultivierung beizutragen. Die Deponie ist inzwischen vollständig verfüllt, abgedichtet und renaturiert. Sie setzt ihren Betrieb in unmittelbarer Nachbarschaft auf Tensfelder Gemeindegebiet fort. Neben den beklagten Narben für die Landschaft hatte der Kiesabbau natürlich auch seine gute Seite. Er hat viele Jahre zu einer gesunden Finanzkraft der Gemeinde beigesteuert, die über eine neuzeitlich ausgerüstete Freiwillige Feuerwehr, ein gut ausgebautes landwirtschaftliches Wirtschaftswegenetz und über ein „Dörphus" verfügt, das allen Ansprüchen gerecht wird.
Trotz einer gesunden finanziellen Grundlage wird in diesem Ort die Eigenleistung in Form von Hand- und Spanndiensten nach wie vor großgeschrieben. Eine recht unbürokratisch betriebene Dorferneuerung hat dafür gesorgt, dass alle Maßstäbe im guten Sinne dörflich geblieben sind.
In einem von der EU geförderten Programm hat Damsdorf ab 2003 gemeinsam mit seinen Nachbargemeinden versucht, in einem als " Leben nach dem Kies" bezeichneten Projekt eine geregelte Nachnutzung auf den ehemaligen Kiesabbauflächen zu planen und für die bevorstehenden Abbaugebiete Konzepte zu erarbeiten, wie die Landschaft nach dem Abbau aussehen soll. Als erste Anfänge sind Pflanzaktionen für Streuobstwiesen durchgeführt worden. Zahlreiche alte Apfelsorten aber auch Birnen, Pflaumen und Kirschen wurden gepflanzt und verschönern das Landschaftsbild. Im April 2008 wurde erstmalig ein „Obstbaum-Wiesenfest" gefeiert. Schirmherr war der Ministerpräsident Peter-Harry Carstensen. Mehrere tausend Besucher belohnten die Organisatoren für den großen Aufwand.
Die Kommunalwahl 2008 brachte einen Generationswechsel in der Gemeindevertretung mit sich. Die neue Vertretung wird sich mit einer nachhaltigen Ortsgestaltung beschäftigen um Damsdorf nach nahezu beendetem Kiesabbau zu einem lohnenswerten Wohnort zu entwickeln.

Für die Wappenbeschreibung gilt folgender offizieller Wortlaut: „Von Silber und Rot schräg links geteilt. Vorn eine aufrechte grüne Damwildschaufel, hinten ein silberner Mühlstein.“ Die Grundfarben des Wappens, Rot und Silber, sind die holsteinischen. Die Damwild-schaufel weist auf den Namen des Ortes, auf die natürliche Land-schaft und den Wildreichtum hin, der Mühlstein auf die Landwirt-schaft, die früher die hauptsächliche Erwerbsgrundlage bildete, und speziell auf die im 18. Jahrhundert entstandene und 1941 abgebrochene Korn- und Graupenwindmühle.