22.01.2018

Katastrophenschutzübung in Norderstedt

(ag) Eine groß angelegte Katastrophenschutzübung am Samstag den 20. November

von 07.20 Uhr bis 14.00 Uhr im Gewerbegebiet Harkshörn in Norderstedt, forderte ein Großaufgebot an Rettungskräften.

Bei winterlichen Temperaturen und Schneefall, sollte erstmalig das Zusammenspiel der einzelnen Rettungsorganisationen in der Technischen Einsatzleitung (TEL) geübt werden. Neben den fünf Feuerwehrbereitschaften aus dem Kreis Segeberg und dem Löschzug – Gefahrgut (ABC–Zug), beteiligte sich das Deutsche Rote Kreuz, KBA aus Norderstedt, Technisches Hilfswerk, Polizei und die Bundeswehr mit an dieser Übung.

Die angenommene Lage war, das es in Norderstedt im Gewerbegebiet Harkshörn in einem Großbetrieb zu einer Explosion gekommen ist. Durch herumfliegende Trümmerteile ist es im Betrieb zu einem Großfeuer gekommen. Der Rettungsdienst zusammen mit der Bundeswehr hatte an die 80 Personen mit den unterschiedlichsten Verletzungen zu versorgen.

Das Technische Hilfswerk baute eine Schlauchüberführung über ein Bahngleis und musste eine Wand vor dem drohenden Einsturz bewahren.

Einen Gefahrgutunfall auf einer Gleisanlage, war die Einsatzlage für den Löschzug Gefahrgut (ABC – Zug) und die fünf Feuerwehrbereitschaften waren für die Bekämpfung des Feuers zuständig. Etliche Kilometer Schläuche, musste aus diesem Grund von den Kräften der Feuerwehr verlegt werden.

Auch Kräfte aus dem Amt Bornhöved nahmen an dieser Übung teil. Das Einsatzleitfahrzeug aus Bornhöved ist mit in die Technische Einsatzleitung intrigiert und Fahrzeuge und Kräfte aus Tarbek, Schmalensee, Damsdorf, Trappenkamp und dem Zugführerfahrzeug aus Bornhöved bilden den dritten Zug der 1. Feuerwehrbereitschaft.

Insgesamt waren an die 900 beteiligte Personen der verschiedenen Organisationen an dieser Katastrophenschutzübung beteiligt, die nach Übungsende eine leckere warme Suppe in der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Norderstedt zu sich nehmen konnten.