Die Gemeinde Stocksee liegt am Rande der Holsteinischen Schweiz, umgeben von Wiesen, Feldern und Wäldern. Der 200 ha große und bis zu 30 Meter tiefe Stocksee mit seinen unter Naturschutz stehenden Inseln hat zwei öffentliche Badestellen und einen direkt am See gelegenen Campingplatz. Er gilt als einer der saubersten Seen in Schleswig-Holstein.
Angelmöglichkeiten und Bootsvermietungen erweitern das Freizeitangebot.
Einige Gästebetten stehen in Ferien- und Privathäusern bereit.
Das Dorf Stocksee wurde 1347 erstmalig erwähnt, als Ritter Nikolaus Splyth sein Gut mit dem Dorf Stocksee an das Kloster Reinfeld verpfändete.
In späteren Jahrhunderten war Stocksee die Sommerfrische der Herzöge aus Plön, denen besonders die Krebse aus dem Stocksee schmeckten.
Mittelpunkt des Dorfes ist auch heute noch der mit alten Bäumen bestandene ca. einen Hektar große idyllische Dorfplatz.
Um die Dorfanlage gruppierten sich die alten Bauernhöfe, die frühere Schule, die ehemalige Meierei sowie reetgedeckte Katen, die einen Eindruck vermitteln, wie das Dorf früher einmal aussah. In der früheren Schule hat die Gemeinde Räumlichkeiten für gemeindliche Veranstaltungen und die der örtlichen Vereine angemietet.
Von den früher vorhandenen sieben Vollerwerbshöfen sind in den letzten Jahrzehnten neben dem Gut Stockseehof lediglich zwei große landwirtschaftliche Betriebe übrig geblieben.
Neue Wohngebiete sind lediglich im kleinen Rahmen und überwiegend entlang der
Dorfstraße entstanden.
Auch eine Arztpraxis ist im Ort ansässig. Eine Einkaufsmöglichkeit im Ort gibt es leider nicht mehr.
Seit 2002 wird Stocksee durch eine überörtliche Wasserversorgung aus dem Wasserwerk Bornhöved versorgt und mit großen Aufwand wird seit 1998 das Abwasser zum Klärwerk der Stadt Plön geleitet.
In den Randbereichen des Gemeindegebietes wird seit Jahrzehnten Kies abgebaut und die Flächen renaturiert.
Zum Dorf gehört auch das Gut Stockseehof, dessen Kirsch- und Himbeerplantagen zur Reifezeit unzählige Abnehmer für das hochwertige Obst und die herrlichen Früchte von weither anlocken.
Auch die jährlich stattfindenden Veranstaltungen im Rahmen des Schleswig-Holstein Musikfestivals und die Messe „park & garden" haben Stocksee über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht.
Besonders zur Zeit der Obstbaumblüte sind die großen Flächen ein malerischer Anblick , ähnlich ist es Anfang Mai mit den Rapsschlägen in der Feldmark.
Es gibt mehrere aktive Vereine, die mit ihren Programmen die Einwohner einbinden und zu einem guten Miteinander im Dorf beitragen. Das traditionelle Vogelschießen vereint die Bevölkerung mit ihren Besuchern bei diesem großen Dorffest.

Die offizielle Beschreibung des Wappens lautet: "Von Silber und Blau im Wellenschnitt geteilt. Oben zwischen zwei roten bewurzelten Baumstümpfen ein grünes Ährenbündel, unten ein silberner Einbaum."
Stocksee, 1347 erstmalig urkundlich erwähnt, liegt am gleichnamigen See. Die Baumstümpfe erklären den historischen Begriff "Stock = Stumpf = Baumstumpf; Stocksee = See bei den Stöcken". Die grüne Ähre steht für den Haupterwerbszweig, die Landwirtschaft. Das Blau und die Wellenlinie symbolisieren den eigentlichen See; der Einbaum erinnert an den Bootsfund im See 1985. Es stammt wahrscheinlich aus dem 13. Jahrhundert.