18.01.2018

14.08.2006

Feuer, Übung, Fehlalarm: Alles dabei für die Feuerwehr Bornhöved.

(ag) Zu fünf Einsätzen und einer Alarmübung mussten die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bornhöved innerhalb von nur vier Tagen ausrücken.

 

Den Anfang bildete ein Einsatz am Sonntag den, 06. August. Gegen 19:00 Uhr wurden die Kräfte der Feuerwehr Bornhöved zusammen mit den Feuerwehren aus Schmalensee, Damsdorf und Stocksee zu einem Mähdrescherbrand in Stocksee am Vossberg alarmiert. Vor Ort brannte eine große Strohballenpresse und Teile des dazugehörigen Schleppers. Durch das Feuer an der Strohpresse fing auch die Strohkoppel auf einer Fläche von 35 x 1500m an zu brennen. Mit dem Löschwasser aus den Feuerwehrfahrzeugen und dem Einsatz von Schaumittel, konnte das Feuer an der Strohpresse schnell gelöscht werden. Beim Löschen des Flächenbrandes kamen noch zwei Gülleanhänger mit Wasser und vier Traktoren mit Pflügen zum Einsatz. Gegen kurz nach 21 Uhr war der Einsatz beendet. An der Strohballenpresse entstand Totalschaden. Fotos zu diesem Einsatz, die uns Björn Teschner freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat, im Anschluss an diesem Text.

 

Am darauffolgenden Montag den, 07. August gab es gleich drei Einsätze abzuarbeiten.

Die erste Alarmierung erreichte die Kameraden der Feuerwehr Bornhöved kurz vor 12 Uhr.

Bei Mäharbeiten auf einer stillgelegten Fläche bei Damsdorf, kam es durch Funkenflug zu einem Flächenbrand. Durch die mitalarmierten Einsatzkräfte aus Schmalensee, Tensfeld und Damsdorf, war das Feuer schnell gelöscht. Ein übergreifen auf die sich in der Nähe befindlichen alten Deponie konnte verhindert werden.

 

Kaum waren die Bornhöveder Kameraden wieder am Feuerwehrhaus eingerückt, piepte der Funkmelder gegen 14 Uhr wieder. Alarmierungsstichwort dieses mal: „Auslösung Brandmeldeanlage Seniorenresidenz in Tensfeld“. Vor Ort stellte sich für die Feuerwehren aus Bornhöved und Tensfeld schnell heraus, dass es sich um einen technischen Defekt in der Anlage handelte. Nach einer halben Stunde war auch dieser Einsatz beendet.

 

Um 20 Uhr kam es zum dritten Einsatz an diesem Tag. Eine Alarmübung zusammen mit den Feuerwehren aus Tensfeld und Wankendorf war angesetzt wurden.

Ausgangslage war ein Großfeuer bei der Firma Holz Ruser mit vermissten Personen.

Nach 1 ½ Stunden war die Übung abgearbeitet mit der Feststellung, dass solche Übungen doch sehr Sinnvoll sind, um Defizite in der Ausbildung offen zulegen.

 

Einen Tag später rückte die Bornhöveder Wehr mit den Kameraden aus Tensfeld erneut zur Seniorenresidenz in Tensfeld aus. Wiederrum hatte die Brandmeldeanlage wegen eines technischen Defektes ausgelöst. Nach einer Kontrolle des Hauses rückten die Kräfte der Feuerwehr nach einer ¼ Stunde wieder ein.

 

Zum letzten Einsatz in dieser Woche kam es dann am Mittwoch den, 09. August.

In der Segeberger Straße in Tensfeld sollte eine Scheune brennen. Durch einen technischen Defekt in der Elektrik entzündete sich eine von mehreren in der Scheune befindlichen Strohklappen. Der 12 jährige Martin Eberhardt bemerkte den aufsteigenden Rauch aus der Scheune seines Opas und reagierte richtig. Martin rannte zur Scheune nahm den davor liegenden Wasserschlauch löschte den Strohballen ab und zog den Ballen aus der Scheune. Anschließend alarmierte er seinen Opa, der die Feuerwehr rief.

„Toll reagiert von Martin. Hätte Martin erst seinen Opa alarmiert wäre die Scheune wohl komplett abgebrannt“, so die lobenden Worte vom Wehrführer von Tensfeld Mike Mischker. Die anschließende Suche nach Brandnestern mit der Wärmebildkamera blieb glücklicherweise erfolglos, so dass die Kräfte aus Tensfeld und Bornhöved den Einsatz nach einer ¾ Stunde beenden konnten.

Anmerkung zu diesem Einsatz: Der 12 jährige Martin Eberhardt ist dieses Jahr der Jugendfeuerwehr Bornhöved beigetreten und hat durch seine Reaktion gezeigt, dass er schon einiges gelernt hat.

 

Nichts mehr zu retten war an der Strohpresse beim Einsatz am 06. August in Stocksee.